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Vinylboden

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Unterschiede beim Vinylboden

Generell unterscheidet man bei Vinylboden zwischen 3 verschiedenen Typen – Klickvinyl, Rigid Vinyl und die sogenannten “Klebesheets”, also Vinylboden zum verkleben. Jede Form des Vinylbodens bietet gewisse Vor- und auch Nachteile, auf die wir nun genauer eingehen werden.

Klick Vinyl

Wie der Name schon verrät, kann Klick-Vinyl schwimmend verlegt werden, es wird einfach auf dem Untergrund zusammengeklickt wie z.B. ein Parkett- oder Laminatboden.

Der Vinylboden hat ein relativ simples Klicksystem und ist deshalb auch für Laien einfach zu installieren. Klick Vinyl ist für Privaträume oder sogar auch Gewerbeobjekte geeignet, da es durch die extrem harte Oberfläche sehr widerstandsfähig ist.

Gerade in Gewerbeobjekten gibt es oft strenge Vorschriften im Bereich des Brandschutzes und der Arbeitssicherheit – Vinylboden ist hier aufgrund seiner rutschhemmenden und schwer entflammbaren Eigenschaften bestens geeignet. Zudem ist Klick Vinylboden je nach Modell heutzutage auch mit einer geprägten Oberfläche erhältlich und kommen somit einem Echtholzboden sehr nahe.

Im Preisvergleich ist Klick Vinylboden deutlich günstiger als Echtholz-Parkett, weshalb diese nun deutlich öfter zum Einsatz kommen als noch vor ein paar Jahren.

Klebe Vinyl

Klebe-Vinyl, auch “Klebesheets” genannt, sind dünne Vinylplanken, welche in verschiedenen Abmessungen erhältlich sind. Klebesheets werden direkt mit dem Untergrund verklebt und Stoß an Stoß gelegt.

Die Verlegung ist hier deutlich aufwändiger als bei einem Klickl-Vinyl, da der Untergrund zu 100% eben und frei von jeglichen Verschmutzungen sein muss. Diese werden sonst mit der Zeit sichtbar und drücken durch den dünnen Bodenbelag.

Zudem muss der Kleber genau dosiert werden, damit es nach der Verlegung nicht zu Fugen oder Höhenunterschieden zwischen den einzelnen Planken kommt. Zum Auftragen des Klebers eignet sich ein Zahnspachtel. Wenn die Planken einmal auf dem Kleber verlegt sind, haftet dieser sehr schnell und die Planken lassen sich im Nachgang nicht verschieben.

Wenn Sie jedoch eine Bestandsimmobilie renovieren, bei der der Fußbodenaufbau nicht sehr hoch sein darf, ist Klebe-Vinyl bestens geeignet. Die dünne Aufbauhöhe des Bodens sorgt außerdem dafür, dass die Warmwasser-Fußbodenheizung sehr schnell und kontinuierlich aufheizen kann.

Des Weiteren bietet der dünne Bodenbelag, da er direkt mit dem Untergrund verklebt wird, extrem gute Dämmung des Trittschalls. 

Im Preisvergleich liegt Klebe-Vinyl noch unter dem Klick-Vinyl und ist demnach gerade für Kunden interessant, die nicht viel Geld für die Renovierung ihres Hauses ausgeben möchten und für Objekte, in denen viele Tausend Quadratmeter verlegt werden müssen. 

Im Fazit kann man also sagen, dass Klebe-Vinyl durchaus ein attraktiver Bodenbelag ist. Man muss zwar bei der Einfachheit der Verlegung Abstriche machen, erhält aber einen schönen Bodenbelag zu einem sehr günstigen Preis.

Rigid Vinyl

Rigid Vinyl ist eine neuartige Variante des Klick-Vinyls und seit ca. 2019 in Deutschland im Handel erhältlich. Diese Art des Vinylbodens ist mit Abstand die stabilste Form der Vinylbeläge. Rigid-Vinyl wird zudem sehr oft mit inkludierter Trittschalldämmung (z.B. aus Kork) angeboten, mein erhält somit ein “All in One” Produkt und benötigt keine zusätzliche Trittschalldämmung bzw. zusätzlichen Kleber mehr.

Den Unterschied zum normalen Klick-Vinyl macht hier vor allem die Trägerschicht, das sogenannte “Rigid Board”, was dem Boden den Namen verleiht. die Rigid-Trägerplatte des Bodens sorgt dafür, dass dieser sehr widerstandsfähig und formstabil ist. Es ist also kein Problem (wie beim herkömmlichen Vinylboden), den Boden in lichtdurchflutete Räume mit bodentiefen Fenstern zu verlegen. Ein Aufquellen oder Verformen des Materials hat man in dem Fall nicht zu befürchten.

Beim Rigid-Vinylboden sind zudem kleine Unebenheiten im Untergrund bei der Verlegung kein Problem (z.B. alte Klebereste vom vorigen Bodenbelag). Da sich der Rigid-Vinylboden aufgrund seiner starken Trägerplatte nicht verformen kann, kann man sogar Räume mit bis zu 300 QM Fläche (je nach Hersteller) ohne Dehnungsfugen verlegen.

Die Verlegung des Bodens ist hier ähnlich einfach wie bei klassischem Klick-Vinyl. Dadurch, dass der Rigid-Vinylboden kein Holz als Trägerplatte hat (MDF oder HDF bei älteren Vinylboden), kann er problemlos auch in Feuchträumen wie z.B. Keller oder Badezimmer verlegt werden.

Vinyl Format

Vinylboden gibt es in unzählig vielen Varianten, Oberflächen, Farben und Dekoren. In Unserem Sortiment finden Sie unter anderem Böden in Holz- Stein- und Fliesenoptik. Holzoptik ist die meistverkaufte Art von Vinylboden und wird oft als Alternative zu Parkettböden verwendet, da moderne Vinylböden in Haptik und Optik sehr ähnlich zu Parkettböden.

Klick Vinyl in Holzoptik im XL Format

Neben den oben genannten Vinylboden in Holzoptik führen wir auch Vinylboden in Holzoptik im “XL-Maß”. Diese sind 22,9cm statt nur 18cm breit und sorgen somit für ein noch edleres Wohnambiente.

Wenn Sie in Ihrem Wohnbereich schon Holzboden oder Klick Vinyl / Laminat in Holzoptik verlegt haben, lässt sich dies perfekt mit einem Boden in Stein- oder Fliesenoptik ergänzen. Gerade in Küche oder Badezimmer kommt ein Vinylboden in Stein- oder Fliesenoptik sehr gut zur Geltung. Mit dem bloßen Auge sind diese Böden kaum von ihren “Vorbildern” zu unterscheiden.

Wer ein besonderes “Loft” Ambiente in einer offenen Wohnküche schaffen möchte, kann beispielsweise in der Küche unseren Vinylboden Paula verlegen und im angrenzenden Wohnbereich eine Parkett-Landhausdiele wie zum Beispiel die Eiche Kansas nutzen. Die beiden Böden ergänzen sich sehr gut!

Nutzschicht

Die Nutzschicht bei Vinylboden ist im Gegensatz zum Parkettboden deutlich dünner, was aber keinen Nachteil bedeutet. Vinylböden haben eine extrem harte Oberfläche und sind demnach extrem widerstandsfähig.

In der Regel liegen die Nutzschicht bei Vinylboden zwischen 0,3 und 0,55 Millimeter, wobei 0,3mm für den normalen Wohnbereich schon mehr als ausreichend sind. In Gewerbeobjekten mit deutlich mehr Belastung empfiehlt es sich jedoch, eine Variante mit einer Nutzschicht von 0,55mm zu verwenden. Hier kann auch ein Blick auf die Nutzungsklasse hilfreich sein, die in der Regel vom Hersteller angegeben wird.

Farbe

Vinylboden gibt es, wie schon beschrieben, in etlichen verschiedenen Farben. Anders als bei Holzböden sind die Farbvariationen deshalb größer, weil die Oberfläche künstlich erschaffen wird und sich nicht durch beispielsweise eine Ölung verändert.

Die bedruckte Dekorschicht die für Sie als Kunden sichtbar ist lässt sich in unendlich vielen Farben und Holzdekoren erschaffen. Die Farbe ist hier relativ beständig und verändert sich deutlich langsamer als z.B. bei einem Parkettboden, der mit der Zeit etwas nachdunkelt.

Lebensdauer von Vinylboden - Vor und Nachteile

Die Lebensdauer von Vinyböden ist sehr lang. Aufgrund der extrem resistenten Oberfläche ist es relativ schwer, Kratzer in der Oberfläche zu verursachen.

Wenn Kratzer entstehen, lassen diese sich jedoch nicht so leicht ausbessern wie bei einem Parkettboden. Sind einmal Kratzer im Vinylboden, so gibt es gewisse Repair-Sets mit Wachs oder anderen Bestandteilen, mit denen man die Kratzer oder andere Schäden an der Oberfläche ausbessern kann.

Bei Holzfußböden reicht hingegen in der Regel ein feinkörniges Schleifpapier und ein anschließendes Nachölen der Stelle mit dem passenden Pflegeöl.

Vor allem für vermietete Objekte und Wohnungen eignet sich deshalb ein Vinylboden da er sehr stabil, einfach zu verlegen und am Ende auch wieder einfach zu entfernen ist. Zudem ist er deutlich preisgünstiger als ein Holzfußboden.

Pflege von Vinyl Boden

Vinylböden sind feuchtigkeitsbeständig und können demnach ganz normal gewischt werden.

Es empfiehlt sich jedoch, ein spezielles Vinyl-Reinigungsmittel mit in das Wischwasser zu geben. Vor dem Wischen sollte der Boden gesaugt werden, da ansonsten kleine Steinchen oder anderer Schmutz beim Wischen die Oberfläche zerkratzen können.

Aufbau eines Vinyl Bodens

Im folgenden erklären wir Ihnen den Aufbau eines Vinylbodens am Beispiel des oben schon beschriebenen Rigid-Vinyls. Beginnen wir von oben:

Die oberste Schicht ist eine sehr dünne, transparente Schicht, die den Vinylboden vor Kratzern und anderen äußeren Einflüssen des täglichen Lebens schützt.

Diese Schicht besteht in der Regel aus klassischem Vinyl, was sehr fußwarme Eigenschaften hat. Die zweite Schicht ist die transparente Nutzschicht mit je nach Modell eingeprägter Struktur. Hat der Vinylboden Ihrer Wahl eine normale- oder Synchronprägung, so kann man diesen aufgrund der holzähnlichen Struktur kaum mehr von einem Parkett- oder generellem Echtholzboden unterscheiden.

Die dritte Schicht ist die bedruckte Dekorplatte, quasi das, was Sie als Kunde sehen können. Diese Dekorplatte wird je nach Dekor in der Optik eines Holz- Stein- oder Fliesenbodens gedruckt.

Unter der Dekorplatte folgt als vierte Schicht entweder eine dünne Vinyl-Trägerplatte oder die Rigid-Trägerplatte des Bodens. Das Rigidboard, meist aus gepresstem Kalk- oder Steinmehl bestehend, hat wie oben schon erwähnt sehr viele positive Eigenschaften. Aufgrund der enormen Formstabilität kann der Boden in Feuchträumen und auch Räumen mit großer Sonneneinstrahlung verlegt werden, ohne sich (wie ein herkömmlicher Vinylboden) verformen zu können.

Als fünfte Schicht folgt ein dünner Vinyl-Gegenzug, auf dem dann eventuell (je nach Modell) noch eine sechste Schicht angebracht ist – die Trittschalldämmung. Diese ist bei Rigid-Vinylböden sehr oft in Form einer dünnen Korkschicht vorhanden. Aufgrund der formstabilen Eigenschaften kann Rigid-Vinylboden auch auf leicht unebenen Untergründen verlegt werden, da diese durch die starke Stabilität des Rigid-Boards als Trägerplatte gut ausgeglichen werden können.

Klick Vinyl verlegen - Anleitung

Im folgenden Text erklären wir Ihnen, wie Sie Ihren Vinylboden entweder schwimmend verlegen oder vollflächig verkleben können und wo die Unterschiede, Vor- und Nachteile dieser beiden Verlegearten liegen.

Klick Vinyl schwimmende Verlegung

Die schwimmende Verlegung eines Vinylbodens ist relativ simpel. Vor der Verlegung muss sichergestellt werden, dass der Untergrund eben und frei von etwaigen Verschmutzungen (z.B. Klebereste des vorigen Bodenbelags) ist. Wenn dem so ist, muss je nach Modell eine Trittschalldämmung verlegt werden.

Die Trittschalldämmung entfällt bei Vinylböden, die schon eine Trittschalldämmung beinhalten wie z.b. Rigid-Vinylboden mit einer Kork-Rückseite. Die einzelnen Elemente der Trittschalldämmung müssen Stoß an Stoß miteinander verbunden werden, sie dürfen jedoch nicht überlappen, da es sonst zu Höhenunterschieden kommen kann. Wenn die Trittschalldämmung Stoß an Stoß verlegt wurde, müssen die einzelnen Elemente durch ein Klebeband miteinander fixiert werden. Wenn alles miteinander fixiert ist, kann mit der Verlegung des Vinylbodens begonnen werden.

Beginnen Sie in einer beliebigen Ecke des Raumes und starten Sie mit der ersten Diele. Bei herkömmlichen Vinylböden mit MDF oder HDF Trägerplatte ist auf einen ausreichenden Abstand zur Wand zu achten, da die Trägerplatten dieser Vinylböden Holzwerkstoffe enthalten, die sich je nach Temperatur oder Luftfeuchtigkeit ausdehnen können.

Wenn Sie die erste Planke gelegt haben, klicken Sie die zweite Diele an die Stirnseite der ersten und fahren fort bis die erste Bahn fertig gelegt ist. Das übergebliebene Reststück der ersten Bahn kann als Anfangsstück für die zweite Bahn verwendet werden, sodass ein Versatz entsteht. Die Stöße der einzelnen Bahnen sollten sich nicht in aufeinander folgenden Bahnen an der gleichen Stelle wiederholen. In diesem Prinzip fahren Sie fort, bis der ganze Raum mit dem Bodenbelag ausgelegt ist.

Der Vinylboden kann schon nach kurzer Zeit normal begangen werden. Die schwimmende Verlegung eignet sich bestens für die Nutzung des Bodens in Räumen ohne Fußbodenheizung, da hier nicht auf die leicht schlechtere Wärmleitfähigkeit des Bodens auf Trittschalldämmung Rücksicht genommen werden muss.

 

Klick Vinyl verklebed

Wenn Sie eine Fußbodenheizung haben, empfiehlt es sich, den Boden vollflächig mit dem Untergrund zu verkleben. Das sorgt dafür, dass kein “Luftpolster” zwischen Estrich und Bodenbelag vorhanden ist. So kann die Fußbodenheizung schneller und effizienter aufheizen.

Für die vollflächige Verklebung des Vinylbodens würd im Gegensatz zur schwimmenden Verlegung keine Trittschalldämmung sondern ein passender Klebstoff benötigt. Dieser wird mit einem Zahnspachtel auf dem Untergrund aufgetragen und anschließend werden die einzelnen Vinylplanken auf dem Boden verlegt. Die Verlegung ansich gleicht der schwimmenden Verlegung, nur dass auf dem Untergrund vorher der Kleber aufgetragen wird. Da der Kleber in der Regel sehr schnell haftet, empfiehlt es sich, ihn nur dort aufzutragen, wo unmittelbar nach dem Auftragen des Klebers auch der Boden verlegt wird.

Häufig gestellte Fragen

Fazit

Vinylböden gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und er bewährt sich immer mehr. Aufgrund der vielen praktischen Eigenschaften der Böden sind diese eine sehr gute Alternative zu einem Echtholzboden, gerade, wenn man nicht sehr viel Geld für seinen neuen Bodenbelag ausgeben möchte.

Die Verlegung ist simpel und auch für ungeübte Personen auf jeden Fall machbar. Wer sich jedoch ein richtiges Stück Natur ins Haus holen will, sollte sich einen Parkettboden zulegen. Ob Vinyl oder Parkett – wir beraten Sie gerne zu den verschiedenen Bodenbelägen.