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Nut-und-Feder-Verbindung – Verlegung, Vergleiche und Vorteile

Nut-und-Feder-Verbindung – Verlegung, Vergleiche und Vorteile
Mit der Nut-und-Feder-Technik entsteht eine bombenfeste Verbindung zwischen den Holzstücken von Parkett, die auch noch nach Jahren hält. Doch wie schneidet es im Vergleich zu Klick-Parkett ab?
Übersicht

Keine Spalten, keine Sorgen – so geht’s uns mit unserem Parkettboden. Wenn keine Fremdkörper in das Holz eindringen können, bleibt der Boden nicht nur optisch ansprechend, sondern auch länger intakt. Eine bewährte Methode, um solche Probleme zu vermeiden, ist die Verwendung von Nut- und-Feder-Verbindungen beim Montieren von Holzböden.

Erfahre in diesem Artikel alles Wissenswerte über diese Verbindungsmethode von Parkett und finde heraus, ob das die richtige Wahl für deinen Traumboden sein könnte.

Was ist eine Nut-und-Feder-Verbindung?

Nut-und-Feder ist eine Verbindungstechnik, die oft bei der Herstellung und Installation von Parkettböden verwendet wird. Das Prinzip ist einfach aber effektiv: Auf einer Seite des Holzstücks wird eine Nut eingefräst, auf der anderen Seite ein passendes Profil, die Feder, herausgearbeitet. Beim Zusammenstecken der Bretter, passen die beiden Teile perfekt ineinander und halten den Parkettboden stabil zusammen.

Die größten Vorteile von Nut-und-Feder

Wie du bereits weißt, sorgt die Nut-Feder-Verbindung dafür, dass die Holzstücke eng und präzise aneinander anliegen und somit eine stabile Fläche bilden.

Hier findest du alle weiteren Vorteile von Nut-und-Feder:

  • Sichere und langlebige Verbindung zwischen den Bauteilen: Dank der exakten Passform der Holzstücke wird verhindert, dass sich die Platten verschieben oder lösen und es zu unschönen Spalten oder Lücken im Parkettboden kommt.

  • Keine Spalten oder Lücken im Parkettboden: Die enge Verbindung zwischen den Holzstücken verhindert das Entstehen von Spalten oder Lücken im Parkettboden, was nicht nur ästhetisch ansprechender ist, sondern auch dazu beiträgt, dass keine Fremdkörper oder Feuchtigkeit eindringen können.

  • Pflegeleicht und hygienisch, da kein Schmutz oder Feuchtigkeit eindringen kann: Das bedeutet nicht nur, dass die Reinigung des Parketts leichter fällt und dessen Lebensdauer verlängert, sondern auch dass Allergiker aufatmen können, da sich in den Fugen der Bauteile keine Staub- und Allergenansammlungen bilden.

  • Geeignet für Fußboden-, Wand- und Deckenverkleidungen: Die Nut-und-Feder-Verbindungstechnik kann nicht nur für Fußböden, sondern auch für die Verkleidung von Wänden und Decken verwendet werden. So kannst du ein einheitliches Design im Raum schaffen und den rustikalen Look von Holz noch besser zur Geltung bringen.

Nut-und-Feder und Klick-Parkett im Vergleich: Was unterscheidet beide voneinander?

Die Nut-und-Feder-Verbindung ist eine der ältesten Techniken für Holzverbindungen von Parkett und anderen Holzböden. Im Vergleich dazu ist Klick-Parkett, auch als Fertigparkett bezeichnet, eine vergleichsweise neue Anwendung auf dem Markt, die in den letzten Jahrzehnten aber immer mehr an Popularität gewonnen hat.

 

  • Verbindungstechnik: Während Nut-und-Feder-Verbindungen durch das Einpassen von Holzstücken ineinander verankert werden, werden Klick-Parkett-Bretter miteinander verriegelt. Die Verbindung erfolgt durch Einrasten der Bretter an den Längs- und Querseiten.

  • Installation: Die Installation von Klick-Parkett ist im Allgemeinen schneller und einfacher als die von Nut-und-Feder-Parkett, da das Verriegelungssystem von Klick-Parkett ohne Verwendung von Leim oder Nägeln auskommt. Nut-und-Feder-Parkett erfordert eine genauere Verarbeitung und eine sorgfältige Verlegung, um eine stabile Verbindung zu gewährleisten.

  • Flexibilität: Klick-Parkett-Planken können einfach wieder entfernt werden, wodurch sie ideal für temporäre Verwendung sind. Nut-und-Feder-Parkett hingegen ist in der Regel dauerhafter und schwerer zu entfernen.

  • Langlebigkeit: Nut-und-Feder-Parkett hat dank seiner Stärke durch die dauerhafte Verbindung eine längere Lebensdauer als Klick-Parkett. Die hohe Flexibilität von Klick-Parkett ermöglicht Beschädigungen, die eine Reparatur oder Austausch erfordern.

  • Verlegeart: Das Klicksystem wird oft für Mehrschichtparkett verwendet und kann sowohl schwimmend verlegt als auch vollflächig verklebt werden. Nut-und-Feder wird im Gegensatz zum Klicksystem auch für Massivparkett verwendet und muss immer vollflächig verklebt werden.

  • Preise: Der Preis für eine Nut-und-Feder-Verbindung ist in der Regel höher als für eine Klick-Verbindung. Dies liegt daran, dass die Nut-und-Feder-Verbindung aufwendiger in der Herstellung ist und auch mehr Material und Werkzeuge erfordert.

Installation von Nut-und-Feder in 5 Schritten

Mit diesem Quick Guide erklären wir dir zwar schnell, wie du eine Nut-Feder-Verbindung installieren kannst. Bitte beachte aber, dass dafür ein gewisses handwerkliches Verständnis erforderlich ist und du in Erwägung ziehen solltest, die Hilfe eines Fachmanns in Anspruch zu nehmen, um perfekte Ergebnisse feiern zu können.

Schritt 1: Vorbereitung

Zunächst musst du den Untergrund gründlich reinigen und ggf. glätten. Staub, Schmutz und Unebenheiten können die Verlegung des Parketts beeinträchtigen.

Schritt 2: Verlegung der ersten Reihe

Als nächstes wird die erste Reihe von Parkettstücken verlegt. Achte dabei darauf, dass die Nut-Seite zum Raum hin zeigt. Gebe für eine stabile Verbindung zwischen den Parkettstücken, Holzleim in die Nuten. Lege anschließend das erste Stück Parkett in die Ecke des Raums und drücke es mit Hilfe von Schlagklotz und Hammer bündig an die Wand.

Schritt 3: Fortsetzung der Verlegung

Beim Fortsetzen der Verlegung solltest du darauf achten, dass die Fugen zwischen den Stücken gerade sind. Für eine optimale Verbindung kannst du die Parkettstücke mit Hilfe eines Zugeisens zusammendrücken.

Schritt 4: Anpassung der letzten Reihe

Wenn die Verlegung fast abgeschlossen ist, musst du die letzte Reihe von Parkettstücken an die Wand anpassen. Dazu schneidest du das Parkettstück auf die Breite des noch verbleibenden Platzes zu und entfernst die Nut-Seite.

Schritt 5: Abschlussarbeiten

Sobald du alle Parkettstücke verlegt hast, musst du die Übergänge zu anderen Bodenbelägen und die Dehnungsfugen abdichten. Ein Massivparkett wird anschließend geschliffen und geölt oder lackiert, um den Boden zu schützen und zu verschönern.

Eine ausführliche Anleitung zur Verlegung von Parkett findest du in unserem Artikel “Parkett verlegen ohne Vorkenntnisse”.

Du hast noch weitere Fragen, die in unserem Artikel nicht beantwortet wurden? Wir stehen dir gerne für ein kostenloses Beratungsgespräch zur Verfügung!